Projektverlauf


Aktuelle Zahlen in "Jobbrücke PLUS" - Stand Oktober 2019






17.11.2018


"#Ausgehetzt! - Für ein solidarisches Europa!"

Susanne Thomas, Reiner Trautmann und René Franke stellvertretend
für Kolleginnen und Kollegen der AWO SPI in Halle, Dessau, Torgau, Leipzig und Magdeburg, auf der Demonstration "#Ausgehetzt! - Für ein solidarisches Europa!" in Magdeburg, unterwegs. Zu der Kundgebung hatten mehrere Gruppen aufgerufen, darunter die Grünen und die Linkensowie die Studierendenräte der Uni und der Hochschule Magdeburg
Unter dem Motto: Es hat sich #ausgehetzt! Lasst uns gemeinsam und lautstark gegen den von der AfD geschürten Hass eintreten, fanden sich rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um Rassismus und "für Menschenrechte, Gleichberechtigung, Freiheit und gegen die alten und neuen Rechten von der AfD" einZeichen setzten.








13.10.2018


"Unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung"



  
 
Susanne Thomas und Reiner Trautmann, stellvertretend für rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO SPI in Halle, Dessau, Torgau, Leipzig und Magdeburg, auf der Großdemonstration "Unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung" in Berlin, unterwegs. Mit 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Veranstalter - ein breites Bündnis aus Organisationen, Gewerkschaften und Parteien - gerechnet, 240.000 Menschen waren dan am Schluss gekommen, um Gesicht zu zeigen, für eine solidarische und gerechte Gesellschaft, für Toleranz und Demokratie, gegen Hetze, Rassismuns und Ausgrenzung. Die Demonstration am Sonnabend war nur der Auftakt zu weiteren Veranstaltungen in den kommenden Monaten, ließen die Veranstalter vernehmen. Wenn die Themen am Herzen liegen, der wird wahrscheinlich in naher Zukunft noch die Gelegenheit finden, Haltung zu zeigen.



15.05.2018


Deutschkurse trotz schlechter Bleibeperspektive - Jobbrücke als Sprachbrücke

Der Zugang zu Sprachkursen für Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung ohne gute Bleibeperspektive und für Geduldete ist fast nicht gegeben, da sie keinen Anspruch auf Integrationskurse haben. Viele Geflüchtete sind trotzem hochmotiviert Deutsch zu lernen, um sich in unsere Gesellschaft zu integrieren und später eine Ausbildung oder Arbeit aufzunehmen. Oftmals bestand die einzige Möglichkeit für sie in den ESF-BAMF berufsbezogenen Sprachkursen, bei denen der Aufenthaltsstatus kein Hindernis darstellt.

Von Anfang an haben wir als Mitarbeiter*innen des Projektes "Jobbrücke PLUS" in Halle Geflüchtete in ESF-BAMF-Sprachkurse vermittelt. Insgesamt 90 Teilnehmer*innen konnten seit Oktober 2015 so die Deutsche Sprache lernen, die sonst keinen Zugang zur Sprachförderung gehabt hätten. Dabei gestaltete sich die Vermittlung und Begleitung als sehr zeitaufwendig. Damit die Gelfüchteten überhaupt in die Kurse kamen, nahmen wir sie zunächst in unser Projekt auf und führten individuelle Beratungen durch, um gemeinsam mit den Teilnehmer*innen herauszufinden, wo sie sprachlich stehen und beruflich hinmöchten.

Aufgrund der sehr geringen Sprachkenntnisse dauerte dieser Schritt oft sehr lange, zumal die Geflüchteten unterschiedliche Ausgangssituationen haben, was die Herkunft, den Sprachstand und die Berufserfahrung betreffen. Dennoch ist diese Vorbereitung für die Vermittlung in den Kurs ein sehr wichtiger Schritt.

Auch während ein Kurs lief, agierten wir die ganze Zeit als Unterstützung für die Teilnehmer*innen und die pädagogische Beratung der Bildungsträger. Wir unterstützten sie auch bei anfallenden Problemen und der Suche nach Praktikumsplätzen, da die Kurse auch ein einmonatiges Praktikum vorsahen.

Kurz bevor ein Kurs endete besuchten wir die Teilnehmer*innen noch einmal persönlich im Unterricht, um mit ihnen die nächsten Schritte und ihre Berufswünsche zu besprechen. Da auch dieser Schritt eine individuelle Beratung erfordert, wurden bei diesen Besuchen oftmals viele Einzeltermine vergeben, um mit den Geflüchteten später im persönlichen Beratungsgespräch einen Plan zu erarbeiten. Was jedoch alle gleichermaßen betraf und mit dem Ende eines Kurses immer relevanter wurde, war die Frage nach dem Zugang zum Arbeitsmarkt. Darum hielten wir in allen Kursen zu diesem Thema Vorträge und beantworteten anschließend allgemeine Fragen.

Insgesamt organisierten und unterstützten wir auf diese Weise in den letzten zweieinhalb Jahren sechs Kurse, die ersten fünf davon zusammen mit den Euro-Schulen in Halle. Da das ESF-BAMF-Programm leider zum Ende des Jahres 2017 eingestellt wurde, haben wir die Möglichkeit genutzt, den fünften und gleichzeitig letzten Kurs im Oktober 2017 beim BVU Merseburg zu beginnen. Weil es für eingie unserer Asylbewerber*innen und Geduldetete die letzte Chance war in diesem Programm die deutsche Sprache zu erlernen, um sich in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu integrieren, behalten wir das Ereignis mit einem Besuch und Fotos in Erinnerung, die uns gleichzeitig auch an all unsere anderen Kursen zurückdenken lässt.

 
 
 
"Erwartungsvoll in die Zukunft - ein bisschen Sprache haben wir schon geschafft!"

Wir freuen uns auch sehr, dass durch unseren Einsatz viele hilfebedürftige Geflüchtete den ersten Schritt in Richtung Unabhängigkeit gehen konnten.




26.01.2018


Infoveranstaltung zum Thema:
Berufliche Perspektiven - Wie plane ich meine Zukunft in Deutschland

      Am 26.01.2018 fand in der Islamischen Gemeinde Magdeburg die Infoveranstaltung: Berufliche Perspektiven - Wie plane ich meine Zukunft in Deutschland - statt. Die Sprach- und Integrationsbegleitung sowie die Migrationsberatung des AWO Landesverbandes boten eine Informationsplattform für Migranten und Migrantinnen, die sich an zahlreichen Infoständen über die Möglichkeiten der Ausbildung, Studium, Weiterbildung und Qualifizierung informieren konnten.

Der Projektverbund "Jobbrücke PLUS" (Koordination Susanne Thomas, AWO SPI GmbH) stellte gemeinsam mit dem Teilprojekt des Europäischen Bildungswerkes (Projektmitarbeiterin Susanne Padberg und Projektmitarbeiter Dr. Samir Mulla Osmann) seine Angebote vor.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die sowohl Migranten und Migrantinnen, als auch Experten und Expertinnen Raum für Austausch bot.

Herzlichen Dank!






29.08.2017


Betriebsbesichtigung beim Agrarunternehmen Barnstädt e.G.


Das Projekt "Jobbrücke PLUS" und die Servicestelle IQ "Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung" ST Süd organisierten am 29.08.2017 für acht Agraringenieure aus Syrien eine Betriebsbesichtigung beim Agrarunternehmen Barnstädt e.G. in Nemsdorf-Göhrendorf.
Ralf Hägele, Vorstand der Genossenschaft, begrüßte seine Besucher zunächst freundlich bei einer Tasse Kaffee und erzählte von der Arbeit in der Branche. Das Agrarunternehmen beschäftigt vor allem Rinder- und Landwirte, sowie Landmaschinenmechatroniker. Die Arbeit, so Hägele, sein nicht immer leicht. Die Teilnehmer der Exkusion stellten viele Fragen und zeigten großes Interesse an einer Zusammenarbeit.

Anschließend gab es eine Führung über das Betriebsgelände. Die Teilnehmer konnten einige Rinderstähle besichtigen, wurden Zeuge automatisierter Melkungen und ließen es sich zu guter Letzt nicht nehmen schon mal auf der Erntemaschiene Probe zu sitzen.

Einige Teilnehmer können sich gut vorstellen hier ein Praktikum zu absolvieren, um zu testen, ob die Arbeit auch dauerhaft etwas für sie wäre. Herr Hägele steht alledem offen gegenüber. Solange die Kommunikation stimme und die Bewerber bereit wären einen Führerschein zu machen, sieht er keine Hindernisse für eine Zusammenarbeit. Jobbrücke PLUS und die IQ Servicestelle werden diese Prozesse natürlich unterstützen.

Herzlichen Dank an das Agrarunternehmen Barnstädt e.G., insbesondere an Herrn Hägele, der diese Besichtigung ermöglichte!





29.06.2017


Das Projekt "Jobbrücke PLUS" mit dem Projektangebot in Magdeburg

Nicht jeder Einwanderer kann sofort einen Deutschkurs besuchen. Das Projekt "Jobbrücke PLUS" unterstützt die Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache. Deutsch lernen ist der erste und wichtigste Schritt zur Integration in Arbeit und Ausbildung.

In der Zeit vom 30.04.2017 bis 23.06.2017 nahmen fünfzehn Flüchtlinge an einem vorbereitenden berufsbezogenen Deutschkurs teil, der von Valentina Birjukow geleitet wurde. Der Deutschunterricht umfasste folgende Themen: persönliche Informationen, öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufen gehen, Arbeitssuche und Arbeiten in Deutschland.

Mittlerweile haben bereits vier solcher Kurse stattgefunden, haben ca. 20 von "Jobbrücke PLUS" begleitete Frauen und ca. 30 ebensolche Männer Deutschkenntnisse erworben. Nach dem Ablauf eines Kurses möchten sich viele Teilnehmende für einen ESF-BAMF-Sprachkurs anmelden. Dieser Kurs richtet sich an Migranten und Migrantinnen, die Arbeit suchen oder in ihrem Beruf weiterkommen möchten. Nach der erfolgreichen Absolvierung des ESF-BAMF-Kurses unterstützen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projektes die Flüchtlinge bei der Arbeits- und Ausbildungssuche.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projektes sind Elena Slavkova, Valentina Birjukow und Christian Grabow






01.03.2017


FINDEN UND BINDEN VON AUSLÄNDISCHEN FACHKRÄFTEN
Infoveranstaltung des Netzwerkes "Willkommenskultur & Fachkräftegewinnung"  28.02.2017
Jobbrücke PLUS aktiv dabei

 

Am 28.02.2017 fand in der IHK Magdeburg die o. g. Infoveranstaltung statt. Das Finden und Binden von ausländischen Fachkräften für sachsen-anhaltische Unternehmen stand im Blickpunkt der Aufmerksamkeit zahlreicher Gäste aus der Politik, Wirtschaft, kommunaler und Arbeitsverwaltungen sowie Vertreter der Bildungs- und Projektinstitutionen.

Die Projektkoordinatiorin Larissa Heitzmann (AWO SPI) moderierte gemeinsam mit Dr. Tino Grosche (Emeritio) die Veranstaltung. Insbesondere die authentische Darstellung der praktischen Erfahrungen seitens HERMES Fulfilment (Kai Taddicken), EBG (TP Jobbrücke PLUS Ines Brückner), Autohaus Helbig (Thomas Helbig), Steinmetz Paul Schuster (Frank Schuster) und Kerstin Mogdans (FiF Willkommensbegleitung) begeisterten die Teilnehmer der Veranstalung. Über die Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote konnten sich die Teilnehmer an den Thementischen ausfühlich informieren.

Die Staatssekretärin Susi Möbbeck nahm aus der gelungenn Veranstaltung viele Anregungen, aber auch dringende Anliegen der Unternehmen und weitere Akteure der Arbeitsmarktintegration mit.

Link zum MDR-Bericht

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16.12.2016


Zwischenbilanz in Jobbrücke PLUS
 
Am 14.12.2016 fand das 7. Netzwerktreffen im Projektverbund "Jobbrücke PLUS", diesmal beim Teilprojekt AWO SPI in Halle, statt.

Wir haben die Beratungs- und Vermittlungsbilanz des Jahres 2016 gezogen:
  • in aktiver Betreuung und Begleitung der Teilprojekte sind über 950 junge und erwachsene Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge mit dem Zugang zum Arbeitsmarkt
  • davon ca. 530 Geflüchtete im Bewerbungscoaching
  • davon befinden sich 97 erwachsene Geflüchtete in einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit
  • 13 junge Geflüchtete sind in interne bzw. externe berufsbezogene Qualifizierungen vermittelt worden
  • über 380 Geflüchtete sind in interne bzw. externe berufsbezognen Qualifizierungen vermittelt worden
  • 252 Asylbewerber und Geduldete aus allen Herkunftsländern sind in den berufsbezogenen ESF-BAMF-Sprachkurs vermittelt worden
Wir danken allen Teilnehmern für das Vertrauen in unsere Projektarbeit und Betreuung, den bewährten Kooperationspartnern für die großartige und tatkräftige Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Sachsen-Anhalt!

Wir wünschen allen schöne erholsame Feiertage und freuen uns auf ein Wiedersehen und die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit in 2017!

Ihre Jobbrücke PLUS





16.12.2016


Gelingt die Integration von hochqualifizierten Geflüchteten in den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt?

Der lange Weg zu einer gelingenden Integration vom syrischen IT-Ingenieur Mahmoud A.
Erfahrungsbericht: L. Heitzmann

Mahmoud A. kam im Juli 2014 als syrischer Flüchtling nach Magdeburg. Nach 7 Monaten Wartezeit bekam er seinen Aufenthaltstitel und fing den 6-monatigen Integrationskurs an. Im September 2015 nahm Mahmoud den Kontakt zu Jobbrücke PLUS auf.

Hier die ersten wichtigen Schritte:
  • Abschluss des Integrationskurses (Zertifikat B1)
  • Abschluss des berufsbezogenen ESF-BAMF-Sprachkurses (Zertifikat B2)
  • Beratung zur Anerkennung des ausländischen Hochschulabschlusses (IQ-Netzwerk Sachsen-Anhalt)
In der Veranstaltung der Agentur für Arbeit Magdeburg im Mai 2016 stellten wir den Fall Mahmoud als Teilerfolg auf dem langwierigen Weg in den hochqualifizierten Arbeitsmarkt vor. In der o. g. Veranstaltung wurde der Geschäftsführer von MDCC G. Nienhaus auf die Qualifikation und den Werdegang von Mahmoud A. aufmerksam. Es folgten die Einladung zum Vorstellungsgespräch und weitere zielgerichtete Schritte:
  • Praktikum bei MDCC im Rahmen des ESF-BAMF-Sprachkurses (August 2016)
  • anschließend ein halbjähriges qualifiziertes Praktikum zum Erwerb der praktischen Erfahrungen bei MDCC

Das nächste Ziel: Bewerbung bei einem regionalen IT-Unternehmen als qualifizierte Fachkraft nach dem Matching-Prinzip.

Wir bleiben dran und unterstützen Mahmoud A. weiterhin!





15.12.2016


Präsentationsveranstaltung des Orientierungsleitfadens für Angebote der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten


Foto: C. Laas (Netzwerk IQ)


      


Im Vorfeld des Internationalen Tags der Migantinnen und Migranten am 18.12.2016 präsentierte Brigitte Lawson , Projektleiterin der Servicestelle "Interkulturelle Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und Diversity Sachsen-Anhalt Nord" im IQ Landesnetzwerk Sachsen-Anhalt das Ergebnis eines einjährigen Kooperationsprojektes, die Broschüre "Orientierungsleitfaden für Angebote der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten".

Beteiligt an der Entwicklung dieses mehrsprachigen Orientierungsleitfadens waren Vertreterinnen der Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt in ihrer Funktion als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA), Mitarbeitende im Landesnetzwerk IQ Sachsen-Anhalt, Projektleitungen von Jobbrücke PLUS und der Landesinitiative Fachkraft im Fokus (FiF), sowie Dr. Ernst Stöckmann, Redakteur des Integrationsportals. Unterstützt wurde das Projekt zudem durch die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.


Der Link zu der Pressemitteilung für die Präsentationsveranstaltung am 15.12.2016 liegt auf dem Integrationsportal der Landesregierung unter www.integriert-in-sachsen-anhalt.de.

Publiziert steht die Broschüre als jeweils zweisprachiger Leitfaden in Deutsch-Englisch, Deutsch-Arabisch ab 19.12.2016 online zur Verfügung und in Kürze (bis 29.12.2016) auch in Deutsch-Farsi, Deutsch-Tigrinisch und Deutsch-Französisch.

Die Bestellung des "Orientierungsleitfadens für Angebote der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten" wird unter
iq-information@agsa.de ab dem 04.01.2017 entgegengenommen.





15.12.2016


Landesintegrationspreis für unseren Kooperationspartner Hermes Fulfilment GmbH in Zusammenarbeit mit dem Jobbrücke - Teilprojekt Europäisches Bildungswerk Magdeburg

Herzlichen Glückwunsch!



Quelle: Ute Albersmann










  Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt hat am Dienstagabend in einem festlichen Rahmen im Gesellschaftshaus die Integrationspreise verliehen. Einer der Preisträger ist die Hermes Fulfilment GmbH in Haldensleben. Das Unternehmen erhielt den zweiten Preis in der Kategorie "Bildung, Ausbildung und Arbeit". In dieser Kategorie wurden Unternehmen und Bildungseinrichtungen für ihr Engagement zur Qualifizierung von Geflüchteten geehrt. Ausgezeichnet wurde ein Projekt des Unternehmens in Kooperation mit unserem Teilprojekt EBG Magdeburg. 

"Das Projekt war erfolgreich, weil sich verschiedene Akteure der Arbeitsmarkintegration zusammengefunden haben und jeder seine Stärken im Sinne des Arbeitgebers und der Arbeitnehmer eingebracht hat. Das Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft, mit dem Projektverbund "Jobbrücke PLUS", das Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit wirkten maßgeblich daran mit, berufsbezogene Sprachförderung und berufspraktische Inhalte zu verzahnen", würdigte Staatssekretärin Susi Möbbeck. Den 9 Projektteilnehmern aus Eritrea wurde im Projekt seitens Hermes jeweils ein Pate an die Seite gestellt, der ihr wichtiger Ansprechpartner im Betrieb ist. Das Arbeitsverhältnis soll nachhaltig wirken und als Mutmacher und für weitere Arbeitsmarkstrategien als Best Practice dienen.

Wir wünschen allen Partnern und Akteuren weiterhin viel Erfolg!

Koordination Jobbrücke PLUS







27.11.2016


29 Flüchtlinge bei einem regionalen Recyclingunternehmen durch die Unterstützung des Teilprojektes Euro Schulen Bitterfeld-Wolfen fest eingestellt. Der Weg bis dahin war lang … Umso größer die Freude bei allen Beteiligten!

 

Seit Oktober 2015 arbeitet das Teilprojekt von „Jobbrücke PLUS“ Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen mit dem Arbeitgeber „SOEX Group“, einem Unternehmen im Bereich Alttextilvermarktung und –recycling in Bitterfeld-Wolfen, eng zusammen. Mehr als 50 Flüchtlinge aus verschiedenen Herkunftsländern wurden gemeinsam mit den Projektmitarbeitern Marina Girev und Tawfik Kishk zu Informations- veranstaltungen des Unternehmens eingeladen. Hier wurde über die Tätigkeit und die Arbeits- platzbedingungen sowie über die Möglichkeiten zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung informiert. Die Motivation der Teilnehmer war hoch, aber im Umgang mit der deutschen Sprache bestanden bei vielen Teilnehmern noch große Schwierigkeiten. Und auch bis es soweit war, dass die Teilnehmer einer Beschäftigung nachgehen konnten, war es ein langer Weg: Sie mussten sich bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden, ein Konto bei der Bank eröffnen, einen Sozialversicherungsausweis bei einer Krankenkasse und eine ID - Nummer beim Finanzamt beantragen. Eine Vorrangprüfung zur Erteilung einer Arbeitserlaubnis erfolgte im Einzelfall über die Ausländerbehörde mit der Agentur für Arbeit. Parallel dazu musste aber zu jedem Arbeitsvertrag, der mit Flüchtlingen abgeschlossen wurde, nicht nur die Zustimmung der Ausländerbehörde vorliegen, sondern auch die der Bundesagentur für Arbeit. Im Falle des Unternehmens SOEX sind wir mit unseren Teilnehmern offene Türen eingerannt. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau-Wittenberg, Geschäftsstelle Bitterfeld-Wolfen, wurden individuelle MAG´s (Maßnahmen beim Arbeitgeber, gefördert durch die Agentur für Arbeit) über Zeiträume von zwei bis vier Wochen initiiert und durchgeführt. So konnte man feststellen, ob der Arbeitgeber und der zukünftige Arbeitnehmer zusammenpassen. Mittlerweile sind es durch diese Unterstützungsleistungen schon 29 Personen, die im Unternehmen fest angestellt wurden. Die Freude der Teilnehmer kann man kaum beschreiben, sind sie doch endlich in der Lage, ihr eigenes Geld zu verdienen! Und die deutsche Sprache lernt sich dann schon fast „nebenbei“.






22.11.2016


Exkursion zur Ausbildungsstätte Antec GmbH in Braunsbedra
Interesse an einer Ausbildung bzw. Qualifizierung geweckt! Teilprojekt AWO SPI Halle bleibt dran.



Was genau macht eigentlich eine Fachkraft für Rohrleitungs- und Anlagenbau? Was lernt man alles während einer Ausbildung zum Schweißer? Diesen und anderen Fragen konnten 13 Geflüchtete am 17.11.2016 bei einer Exkursion zur Ausbildungsstätte der Antec GmbH in Braunsbedra nachgehen. Zunächst gab es eine ausführliche Führung durch verschiedene Werkstätten und Hallen, in denen vor allem der praktische Teil der Ausbildungen stattfindet. Dabei erklärten die Ausbilder nicht nur mit Worten, worauf es bei der Arbeit ankommt, sondern demonstrierten auch live, wie man beispielsweise eine Schweißnaht setzt oder Kupferrohre in gewünschte Winkel biegt. Anschließend wurden in einem Abschlussgespräch offene Fragen geklärt und die Ausbildungswege für Berufe im Bereich Anlagenmechaniker oder Schweißer aufgezeigt. Einige Teilnehmer sagten hinterher, sie seien an einer Ausbildung in diesen Bereichen sehr interessiert. Auch die Firma Antec freut sich über neue und motivierte Auszubildende und bot allen Interessierten ein zweiwöchiges Praktikum zur Erprobung an.

Herzlichen Dank an die Antec GmbH, die diese Exkursion ermöglichten, sowie an die WORKS gGmbH Wittenberg Gemeinnütziges Bildungswerk aus Merseburg für ihre Kooperation.






16.11.2016


Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration
IAB-BAMF-SOEP-Befragung der Geflüchteten

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Sozioökonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) und das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben am 15.11.2016 erste Ergebnisse einer umfassenden Befragung von Schutzsuchenden in Deutschland vorgestellt.
Hier zum IAB Kurzbericht - 24/2016
 



27.10.2016


Klausurtagung mit Jobbrücke PLUS,
IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt und Fachkräfte im Fokus/Willkommensbegleitung



Quelle: Fachkräfte im Fokus

Quelle: IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt

Quelle: Fachkräfte im Fokus

Am 26.10.2016 fand die gemeinsame Klausurtagung mit den Koordinatoren und Mitarbeitern von Jobbrücke PLUS (JB+), dem IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt (IQ) und der Landesinitiative Fachkräfte im Fokus / Willkommensbegleitung (FiF/WiB)

Auf der Tagesordnung standen folgende Themen:

1. Vorstellung von aktuellen Projektaufgaben und Aktivitäten im Bereich Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten / Stand der Zusammenarbeit
2. Schulung zum Thema "Zugang zum Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt für Geflüchtete" (JB+)
3. Vorstellung "Prozesskette/Schnittstellen IQ, FiF, JB+" (IQ, FiF/WiB)

Im Workshop wurden die Leitfragen zur erfolgreichen Zusammenarbeit aller 3 Projekte diskutiert. Darunter: Wie sieht konkret der Absprachemodus aus? Wie erfolgt die Erfolgsmessung? Im Ergebnis wurden weitere konkrete Vereinbarungen zur erfolgreichen Zusammenarbeit, geteilt auf die Regionen Nord und Süd, getroffen. Der nächste Termin zur 2. Klausurtagung findet im Frühjahr 2017 statt.

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23.09.2016


Erfolgreiche Integration
Neun Geflüchtete nehmen Arbeit bei Hermes Fulfilment GmbH in Haldensleben auf


   
 
Integration in Deutschland ist möglich - das beweist das Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft als Mitglied im Projektverbund Jobbrücke PLUS - Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung in/für Sachsen-Anhalt.

Dem Europäischen Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft ist es in Kooperation mit der Hermes Fulfilment GmbH, der Agentur für Arbeit Magdeburg und dem Jobcenter Haldensleben gelungen, neun junge Menschen erfolgreich in Arbeit zu integrieren.




zur Pressemitteilung

 

 





15.09.2016


3. Treffen der aktiven Mitglieder im landesweiten Netzwerk "Willkommenskultur und Fachkräftegewinnung"

    

    
(Fotos: Manfred Boide)
 
Zum 3. Treffen der aktiven Mitglieder im landesweiten Netzwerk "Willkommenskultur und Fachkräftegewinnung" hatte die Steuerungsgruppe (Jobbrücke PLUS als Mitglied) unter der Koordination vom IQ-Netzwerk Sachsen-Anhalt die relevanten Akteure der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten eingeladen. Gastgeber der Veranstaltung waren dieses Mal die Euro-Schulen Halle.

Im konstruktiven und offenen Austausch wurde über Erfahrungen bei der Integration von ausländischen Fachkräften in Sachsen-Anhalt und damit verbundener Hemmnisse und Problemlösungen beraten.

An der Veranstaltung nahm auch die Staatssekretärin und Integrationsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt Susi Möbbeck teil. Sie berichtete über den aktuellen Stand im Themenfeld "Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge mit Aufenthaltsstatus", beantwortete die Fragen zu geplanten Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Sachsen-Anhalt und nahm viele Anregungen und Vorschläge für die Planung weiterer Integrationsmaßnahmen mit.



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13.09.2016


Pressemitteilung und Einladung
Veranstaltung: Arbeitsmarktintegration und Willkommenskultur im Saalekreis
2. Zusammenkunft zum Thema Asyl




    Die AWO SPI gGmbH mit ihren Projekten Jobbrücke PLUS - Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung in/für Sachsen-anhalt, der Servicestelle IQ "Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung ST Süd", dem Netzwerk Weltoffener Saalekreis sowie die Hochschule Merseburg, die Agentur für Arbeit Halle, Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis und der Landkreis Saalekreis veranstalten am 30.09.2016 von 09:30 - 16:30 Uhr in der Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg eine Veranstaltung zum Thema: Arbeitsmarktintegration und Willkommenskultur im Saalekreis

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30.08.2016


IvAF beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin

Jobbrücke PLUS stellt am 27.08.2016 den Handlungsschwerpunkt IvAF (Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen) der Integrationsrichtlinie Bund den interessierten Besucher*innen vor



Quelle: IQ Netzwerk

Quelle: T. Maelsa
 
Quelle: T. Maelsa

Am 27. und 28. August 2016 öffneten die Bundesregierung und die Bundesministerien für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ihre Türen. Zwei thematische Schwerpunkte standen in diesem Jahr im Mittelpunkt: Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.


An einem sonnigen Tag mit sommerlichen Temperaturen (bis zu 34 Grad im Schatten) waren der Handlungsschwerpunkt IvAF der Integrationsrichtlinie Bund zusammen mit dem Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" IQ sowie dem leitenden Referat des BMAS vertreten. Der Stand zum Thema "Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt" war einer von 6 Infoständen im Innenhof des BMAS. Dort konnten interessierte Besucher*innen zahlreiche Informationen und Anregungen zum o.g. Thema sowie Kontaktdaten zu den insgesamt 41-IvAF Projektverbünden einholen. Etwa 200 interessierte Bürger*innen nutzten an diesem Tag die Gelegenheit, sich zu den Themen Integration von Geflüchteten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt und zur Anerkennung von Berufsabschlüssen aus dem Ausland zu informieren und auszutauschen.

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22.08.2016


Neue Kurzübersichten und Arbeitshilfen: Zugang zu Förderung für Asylsuchende, Duldung für die Ausbildung

Liebe Akteure der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen,
mit freundlicher Unterstützung der IvAF-Kollegen vom Projekt Q (GGUA Flüchtlingshilfe Münster / C. Voigt, J. Bothe) und des IQ-Netzwerkes aus Niedersachsen bieten wir Ihnen die aktualisierten Kurzübersichten zu Zugängen und Fördermöglichkeiten zum Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt für Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung, BüMA oder Ankunftsnachweis an:
Übersicht: Zugang zur Ausbildungsförderung für Asylsuchende (August 2016)
 
Übersicht: Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Arbeitsförderung für Asylsuchende (August 2016)
Übersicht: Zugang zu Sprachförderung für Asylsuchende (August 2016)
Übersicht: Duldung für die Ausbildung (August 2016)
Übersicht: Zugang zu Freiwilligendiensten, Arbeitsgelegenheiten und Studium für Asylsuchende (August 2016)
   
Arbeitshilfe: Zugang zur Beschäftigung mit Duldung und Aufenthaltsgestattung (August 2016)

 
Arbeitshilfe: Erfordernis einer Arbeitserlaubnis und einer Zustimmung durch die BA bei Praktika für Personen mit Aufenthaltsgestattung und Duldung (August 2016)






20. Juli 2016


Jobbrücke PLUS - Teilprojekt AWO SPI Halle leistet in Kooperation mit den regionalen Unternehmen einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit

Leben und Arbeiten in Sachsen-Anhalt

In Kooperation mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie des Beziks Halle-Magdeburg (Bezirksleiter Erhard Koppitz) gestalten die JobmentorInnen von Jobbrücke PLUS (Izeta Wernitz, Heike Joachimsthaler und Dr. Tarek Ali) aktiv und nachhaltig die Integration von Asylbewerbern, Geduldeten und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung.
Dabei gehen die beteiligten Akteure abgestimmt, systematisch und zielorientiert vor:
In 3 Phasen beteiligen sich sowohl Flüchtlinge aus Jobbrücke PLUS als auch die Vertreter der regionalen Unternehmen an den Workshops, bei den Begegnungen in den Unternehmen vor Ort und an der anschließenden Auswertung und Planung weiterer Integrationsschritte.
Diese Best Practice zum Mitmachen für Flüchtlinge und Unternehmen hat das Mitgliedermagazin der IG BCE ausführlich und anschaulich veröffentlicht.

Hier zum Bericht (Seiten 3-4)






11. Juli 2016


Bundestag beschließt Integrationsgesetz der Bundesregierung - Neuregelung soll Flüchtlingen Eingliederung in den Arbeitsmarkt erleichtern

Agenturmeldung vom 08.07.2016
Kleines Glossar zum Integrationsgesetz




30. Mai 2016


Aktuelle Links / Infomaterial zum Thema "Integration von Geflüchteten"

Liebe Akteure der Integrationsarbeit mit Geflüchteten,
zur besseren Übersicht und Nutzung der zahlreichen Informationen rund um die Themen:

Zugang von Geflüchteten zum Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt
Förderinstrumente SGB II und III für die o.g. Zielgruppe
Aufenthaltrechtliche Informationen zur Integration von Geflüchteten in Arbeit/Ausbildung
Arbeitsmarktrelevante Kurzberichte
Aktuelle Zahlen/Statistiken
Die Informationen wurden für Sie in der Rubrik Links/Downloads die o. g. thematischen Schwerpunkte eingerichtet. Dabei handeslt es sich um die Links/Downloads Dritter, für deren Inhalte stets der jeweilige Anbieter der Seite verantwortlich ist.



11. März 2016


Vom Flüchtling zum Friseurmeister

 
Träumt von seinem eigenen Friseursalon:
Josef Omar aus Syrien

Foto: Bundesregierung


Video: Vom Flüchtling zum Friseurmeister




Integration gelingt nur, wenn sich beide Seiten anstrengen. Mit Fleiß und harter Arbeit will der syrische Flüchtling Josef Omar, Teilnehmer des Projektes "Jobbrücke", sein Ziel erreichen: ein eigener Friseursalon in Magdeburg.

Ein Videoportrait über seinen Integrationsweg finden Sie auf der Internetseite der
Bundeskanzlerin und der Bundesregierung.

 



25. Februar 2016

Der Europäische Sozialfonds im Deutschen Bundestag
„Jobbrücke PLUS“ / Larissa Heitzmann stellt die erfolgreichen Strategien bei der Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt vor


Foto: Hans-Christian Plambeck


Foto: Hans-Christian Plambeck

Foto: Hans-Christian Plambeck

Meldung des ESF vom 25.02.2016

Meldung Jobbrücke PLUS auf der ESF Website


Hier die Präsentation von „Jobbrücke PLUs“ auf dem ESF-Portal.

Best Practice im ESF Jobbrücke PLUS



15. Dezember 2015

8. AVW-Unternehmerpreis für Integration ausländischer Fachkräfte und Migranten am 02.12.2015 verliehen

Die Koordination von "Jobbrücke PLUS" SPI GmbH Magdeburg und das Teilprojekt SPI GmbH Halle erhalten
den 3. Platz - herzlichen Dank!


Mit sichtbarem Stolz haben der Geschäftsführer der SPI GmbH Michael Scherschel und die Koordinatorin des Projektverbundes "Jobbrücke PLUS" Larissa Heitzmann den o. g. Unternehmerpreis von Herrn Innenminister Holger Stahlknecht, Herrn Oberbürgermeister der landeshauptstadt Lutz Trümper sozie vom AVW-Vorstandsvorsitzenden Herrn Klaus-Dieter Weber und der AVW-Geschäftsführerin Frau Dr. Sigrun Trognitz entgegengenommen.


 
 



17. November 2015

"Wegweiser nach Sachsen-Anhalt" für ausländische Fachkräfte in 5 Sprachen erschienen,
Bestellung bzw. Herunterladen ab sofort möglich!

Der mehrsprachige "Wegweiser nach Sachsen-Anhalt" ist erschienen. Er enthält wichtige Informationen zu einer Beschäftigung oder Ausbildung in Sachsen-Anhalt. So weist die Broschüre der Staatskanzlei auf relevante Informations- und Unterstützungsangebote hin und nennt dafür relevante und erfahrene Ansprechpartner im Land. Darüber hinaus wirbt der "Wegweiser" mit einem ansprechenden Layout für Sachsen-Anhalt als attraktiven Arbeits- und Lebensort für ausländische Fachkräfte und ihre Familien. Dabei werden ausdrücklich auch Flüchtlinge und Asylbewerber angesprochen.

 

An der inhaltlichen Gestaltung des "Wegweisers" waren die Staatskanzlei, das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft, das Ministerium für Arbeit und Soziales, die Integrationsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt, die Landeskoordination des IQ Netzwerks, die Bundesagentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer Magdeburg sowie unser ESF-Projekt "Jobbrücke PLUS" beteiligt.


Der "Wegweiser nach Sachsen-Anhalt" steht in deutscher, englischer, spanischer, französischer und arabischer Sprache zur Verfügung. Er kann im Internet unter http://www.fachkraefte.sachsen-anhalt.de/working-in-saxony-anhalt/ online abgerufen werden. Zudem steht die Möglichkeit, den Wegweiser per E-Mail unter fachkraefte@stk.sachsen-anhalt.de zu bestellen.





22. Oktober 2015

Deutsch lernen für Flüchtlinge Online

Liebe Akteure der Integrationsarbeit mit Flüchtlingen,

anbei ein Link zum Erlernen der deutschen Sprache online - vom Goethe Institut zu Ihrer / Eurer Info und zur Empfehlung an die TeilnehmerInnen (Asylbewerber, Geduldete, Flüchtlinge) in den Beratungsgesprächen als sinnvolle Ergänzungzu den vorhandenen Deutschkursen:

Das Goethe Institut hat seit dem Sommer kostenfreie Online Angebote für Flüchtlinge geschaffen, um die deutsche Sprache zu erlernen.

https://www.goethe.de/de/spr/flu.html




08. Oktober 2015

     
        

Heute informierte sich die Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion im SPI-Mehrgenerationsenhaus in Halle über die Situation von Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt. Ein Schwerpunkt der Diskussion war die Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen. Vertreter von Jobbrücke PLUS haben mit konkreten Strategien und Beispielen die Praxis der Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern, Geduldeten und Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt beleuchtet. Im Bereich der Fachkräftesicherung, insbesondere in der Berufsanerkennungspraxis von qualifizierten Flüchtlingen sind noch einige Hürden zu nehmen. Wir bedanken uns bei Dr. Karamba Diaby, Marina Kermer, Burkhard Lischka und Waltraud Wolff für das Interesse und hoffen, einen Beitrag zum politischen Diskurs geleistet zu haben.




06. - 08. September 2015

Vertreter von "Jobbrücke PLUS" im Europäischen Parlament in Straßburg


Auf Einladung vom Mitglied des Europäischen Parlaments Arne Lietz (SPD) nahmen Michael Scherschel (Geschäftsführer SPI GmbH), Larissa Heitzmann und Doris Wippich (Koordination SPI Magdeburg) sowie Heike Joachimsthaler (Teilprojekt SPI Halle) am Vortrag und an den Gesprächen mit MdEP im Europäischen Parlament in Straßburg aktiv teil. Das Thema Flüchtlinge, deren Integration in Arbeit und Ausbildung und damit verbundene Wahrung ihrer Würde und Menschenrechte auf dem Integrationsweg in Deutschland und im Europäischen Kontext sind aktueller denn je. Neue Chancen und Perspektiven, aber auch immer noch viele Hindernisse in der täglichen Praxis der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen wurden in den Gesprächen mit MdEP Arne Lietz und den Vertretern von Jobbrücke PLUS und anderen Teilnehmern beleuchtet und diskutiert.

Weitere spannende Tagesordnungspunkte standen auf dem dreitägigen Programm (zur Galerie).




24. August 2015

Schulungen für MitarbeiterInnen der Agenturen für Arbeit und JobCenter in Sachsen-Anhalt

Seit November 2014 führt der Projektverbund "Jobbrücke & Jobchance" die o. g. Schulungen zum Thema "Arbeitsmarktzugang und -förderung für Flüchtlinge als Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen und Jobcenter" in ganz Sachsen-Anhalt durch.

Inhaltliche Schwerpunkte:

 • 
Flüchtlinge (Asylbewerber, Geduldete, anerkannte Flüchtlinge)
 •
Aufenthaltsstatus (Aufenthaltsgestattung, Duldung, Aufenthaltserlaubnis, Fiktionsbescheinigung, Niederlassungserlaubnis)
 • Sozialleistungen (AsylbLG, SGB II)
 • KundInnen der Arbeitsagenturen
 • KundInnen der Jobcenter
 • Zugang zum Arbeitsmarkt (mit und ohne Vorrangprüfung, Arbeitsverbot)
 • Zugang zur Ausbildung (Ausbildungsförderung BaFög, BAB, BVB, Abh)
 • Förderung im SGB III und SGB II















Zuständig für Durchführung und Terminvereinbarung der Schulungen:


Larissa Heitzmann / SPI MD 0391 72 79 88 27 l.heitzmann@spi-ost.de
Heike Joachimsthaler / SPI Halle 0345 68 69 48 24 h.joachimsthaler@spi-ost.de
Izeta Wernitz / SPI Halle 0345 68 69 48 17 i.wernitz@spi-ost.de
Ines Brückner / EBG MD 0391 62 39 130
i.brueckner@ebg.de
         
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--- Hier der Terminplan 2015 ----

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Larissa Heitzmann / Projektkoordination 



01. Juli 2015

Projekt - Pressemitteilung

Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern, Geduldeten und Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt geht weiter

"Jobbrücke & Jobchance" - Bilanz 2010-2015
"Jobbrücke Plus" - Perspektive 2015-2019


Der Projektverbund "Jobbrücke & Jobchance - Beratungstelle und Arbeitsvermittlung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt" hat im Rahmen des XENOS-Sonderprogramms Bleiberecht II von 2010 bis Juni 2015 1936 Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge arbeitsmarktrechtlich beratend und begleitend unterstützt.
Die SPI Stadt- und Land Entwicklungsgesellschaft mbH Magdeburg koordiniert den sachsen-anhaltinischen Projektverbund. Zusammen mit den Teilprojektpartnern Europäisches Bildungswerk und Internationaler Bund in Magdeburg, SPI Halle, Euro Schulen in Bitterfeld-Wolfen vermittelt "Jobbrücke & Jobchance" Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge in Arbeit, Ausbildung bzw. in die Qualifizierungsmaßnahmen. Viele aktive Akteure der Arbeitsmarktintegration und Migrationsarbeit in ganz Sachsen-Anhalt konnten als Kooperationspartner gewonnen werden.

Die positive Bilanz der Projektarbeit in 2010 - 06/2015 in Zahlen:


        Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit 267
     
Vermittlung in eine betriebliche bzw. schulische Berufsausbildung  46
     
Vermittlung in projektinterne Sprach- bzw. Berufskurzqualifizierungen 707
     
Vermittlung in externe Sprachkurse / Berufsqualifizierungen 438
     
Vermittlung in ESF-BAMF-berufsbezogene Sprachkurse 176

Flüchtlinge sind ein vorhandenes Potenzial für die hiesige Wirtschaft und für die Sicherung der Fachkräfte in der Region. Trotz verbesserter gesetzlicher Rahmenbedingungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt gelingt die Integration in die Betriebe noch zu selten. Die nicht ausreichende Sensibilisierung sowohl der Arbeitsverwaltungen als auch der Unternehmen und unzureichende Sprachförderung stellen immer noch große Hürden auf dem Weg zur erfolgreichen Arbeits- und Ausbildungsmarktintegration der Zielgruppe dar.
Der Projektverbund bewarb sich im Rahmen der neuen Integrationsrichtlinie Bund - (IvAF) mit dem Projekt "Jobbrücke Plus - Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung in/für Sachsen-Anhalt" und setzt ab 01. Juli 2015 bis 2019 seine erprobten und bewährten Strategien und Projektangebote fort.
Durch individuelle Begleitung, Beratung und ein passgenaues Fallmanagement verfolgt das Projekt "Jobbrücke Plus" das Ziel, Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge in Kooperation mit Arbeitsagenturen, Jobcentern, Wirtschaftsstrukturen und einstellungsbereiten Unternehmen in Arbeit und Ausbildung zu integrieren. Im Fokus der Projektaktivitäten stehen die berufliche Kompetenz- und Potenzialanalyse, die sprachliche berufsbezogene Qualifizierung mit anschließender Vermittlung an die ESF-BAMF-Sprachkurse bei vorliegenden Zugangsvoraussetzungen. Gleichzeitig werden im Rahmen der Sensibilisierungsmaßnahmen des Projektes auch MitarbeiterInnen der Arbeitsverwaltungen im SGB III und II, der kommunalen Verwaltungen sowie der regionalen Wirtschaftsstrukturen und Unternehmen landesweit zur Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung geschult.

Wir bedanken uns bei den bisherigen und den neuen Kooperationspartnern und freuen und auf die kommende erfolgreiche Zusammenarbeit.

i. A.
Larissa Heitzmann / Projektkoordination

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